Donnerstag, 26. Mai 2016

Färberei Köppner - Café de Saxe - Am Rinnentor 20

Heute einmal eine kleine Steigerung zu den bisherigen Bildern - Ein direkter Vergleich zwischen "Damals" und "Heute".

Auch wenn das Betrachten alter Bilder an sich recht schön ist, so ist der Vergleich zwischen dem alten Zustand und dem heutigen Bensheim noch weitaus reizvoller. Denn mit dieser Methode kann man sowohl die Bausünden des Abrisswahnes oder das Potential der Stadterneuerung gut erkennen. Was bei vorsichtigem Umgang mit alter Bausubstanz nicht alles zum Vorschein kommt!!!

Unser heutiges Beispielbild stammt aus dem Familienarchiv von Klaus Hübner und zeigt die alte Färberei Klöppner in den 50er Jahren. Das neuere Bild zeigt den Zustand im Jahre 2016 und ist fast deckungsgleich... Achten Sie einmal auf die Veränderungen.

Genau, es ist gar nicht mehr das Originalgebäude. Das alte Gebäude sollte fachgerecht saniert werden, der Zustand des Fachwerkes war allerdings derart schlecht, dass es abgerissen und neu aufgebaut werden musste. Es entstand eine sehr gute Rekonstruktion, die sich harmonisch in das bestehende Stadtbild einfügt und den Innenstadtbereich stilecht bereichert. Tja, liebe Stadtplaner, so wird's gemacht und wer noch nicht überzeugt ist: Demnächst folgen Gegenbeispiele, wie man es nicht machen sollte!

Und für Fotodetektive: Das Kennzeichen des VW Bully lautet auf AH - also Amerikanisches Hessen.

before
after

Aus einem Werbeprospekt der 50er Jahre noch eine Werbeanzeige der Färberei Köppner.


Das Originalbild in besserer Auflösung

Färberei Köppner, Ecke: Am Rinnentor 20 / Gerbergasse 2, Mitte der 1950er Jahre, Quelle: Klaus Hübner
Färberei Köppner, Ecke: Am Rinnentor 20 / Gerbergasse 2, Mitte der 1950er Jahre, Quelle: Klaus Hübner


Ein ganz besonderer Dank geht an Herrn Peter Killert www.killert.de für die technische Umsetzung

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