Posts mit dem Label Am Rinnentor werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Am Rinnentor werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 12. Januar 2022

Die Ââlaag - der heutige Beauner Platz - Bilder des Umbaus

Nehmen wir uns diese Bilder einfach mal zum Vorbild und machen wir es genauso... wo andere dran vorbeigehen, wo andere nur Ödland und Baustellen sehen, da sah die Familie Börner ein sich veränderndes Bensheim. Wie die eigene Erfahrung zeigt, wird man vielleicht merkwürdig angeschaut oder auch angesprochen "Ei, wu bischde wirrer rumgefuhrwäikt? Du mescht Sache!" Aber das muss es einem wert sein. So sah der Beauner Platz aus, bevor der "Einkaufstempel" namens Neumarkt gebaut wurde. Zugegeben, schön ist anders, denn das harmonische Bild einer Parkanlage war kurz vor der Neugestaltung auch schon nicht mehr gegeben, aber... mal sehen, was Ende 2022 passieren wird.. wenn abgerissen und neu gebaut wird... Wer schießt davon die Bilder?

Die Zeitangabe in den Bildbeschreibungen ist grob gefasst, hier dürfte eher vor 1980 richtig sein... aber...

NLFB_BIAB_015.jpg; Nachlass Familie Börner; Der freigeräumte heutige Beauner Platz um 1980 vor Beginn der Bauarbeiten am "Neumarkt Zentrum". Im Hintergrund rechts der Rinnentorturm; digitalisiert: Rochus Börner, zusammengestellt: Frank-Egon Stoll-Berberich, 2022.

NLFB_BIAB_016.jpg; Nachlass Familie Börner; Der freigeräumte heutige Beauner Platz um 1980 vor Beginn der Bauarbeiten am "Neumarkt Zentrum". Im Hintergrund links der Wambolter Hof; digitalisiert: Rochus Börner, zusammengestellt: Frank-Egon Stoll-Berberich, 2022.
 
NLFB_BIAB_017.jpg; Nachlass Familie Börner; Der freigeräumte heutige Beauner Platz um 1980 vor Beginn der Bauarbeiten am "Neumarkt Zentrum". Im Hintergrund die Häuser  in "Am Rinnentor"; digitalisiert: Rochus Börner, zusammengestellt: Frank-Egon Stoll-Berberich, 2022.

NLFB_BIAB_011.jpg; Nachlass Familie Börner; Blick von "Am Rinnentor", Ecke Gerbergasse auf den Rinnentorturm und die ehemalige "Anlage" im Rahmen der Neugestaltung des Beauner Platz, um 1980; digitalisiert: Rochus Börner, zusammengestellt: Frank-Egon Stoll-Berberich, 2022.
NLFB_BIAB_012.jpg; Nachlass Familie Börner; Blick auf den Rinnentorturm "Am Rinnentor" und die ehemalige "Anlage", Im Hintergrund der Wambolter Hof; digitalisiert: Rochus Börner, zusammengestellt: Frank-Egon Stoll-Berberich, 2022.


NLFB_BIAB_010.jpg; Nachlass Familie Börner; Blick von "Am Rinnentor 1" Richtung Westen, vermutlich März 1980. Neugestaltung der "Anlage", heute Beauner Platz; digitalisiert: Rochus Börner, zusammengestellt: Frank-Egon Stoll-Berberich, 2022.

NLFB_BIAB_018.jpg; Nachlass Familie Börner; Blick auf die abzureißenden Fachwerkhäuser der "Unteren Grabengasse", Bensheim, um 1980.digitalisiert: Rochus Börner, zusammengestellt: Frank-Egon Stoll-Berberich, 2022.

Nicht ganz Beauner Platz aber auch sehenswert: Die Schlinkengasse 7 bei der umfassenden Sanierung. Weitere Bilder der Schlinkengasse finden Sie hier

NLFB_BIAB_013.jpg; Nachlass Familie Börner; Blick auf "Schlinkengasse 7", Bensheim um 1980. Das Haus wurde vollständig restauriert und beherbergt heute ein Restaurant; digitalisiert: Rochus Börner, zusammengestellt: Frank-Egon Stoll-Berberich, 2022.

Standort (grob gefasst / Details siehe QR-Codes der einzelnen Bilder)



Mittwoch, 1. Juli 2020

Reisebüro Starker (NUR), ehemalige Brot- und Feinkostbäckerei Kienzle

Heute ein Bild aus der Sammlung des Fotografen Wahl, der eine beachtliche Anzahl an Aufnahmen aus Bensheim aufgenommen hatte und die hier nur nun präsentiert werden sollen. Ein besonderes Dankeschön auch an Klaus Hübner, der eine Vielzahl dieser Bilder besitzt.

Wie sehr sich Bensheim verändert hat, zeigt diese Aufnahme. Was einst die Brot- und Feinkostbäckerei Kienzle (siehe Beitrag Bäckerei Kienzle) war, wurde dann zum Reisebüro Starker (NUR). Im Jahre 1979 wurde der Komplex abgerissen. Interessant dabei aber ist die Enwticklung des Gebäudes innerhalb dieser Zeit. Wie sehr sich ein Gebäude durch Veränderungen an der Fassade (Putz anstelle von Naturstein, Schließen von Fensteröffnungen etc.)

Ehemalige Bäckerei Kienzle / Reisbüro Starker (NUR), Fotografie Wahl, Sammlung Klaus Hübner.



Donnerstag, 8. Dezember 2016

Bildvergleich - Damals und Heute - Am Rinnentor - 1924-2016


1885. Eine Jahreszahl, die man sich in Bezug auf den Rinnentorturm merken sollte, denn in diesem Jahr begann die Schleifung des alten Rinnentors. Sukszessive wurde das angeblich hinderliche Bauwerk abgetragen, um dem steigenden Verkehrsaufkommen Platz zu machen, außerdem sei es bautechnisch nicht mehr sicher gewesen, eine Instandhaltung zu aufwendig. In Anbetracht der auf dieser Seite schon oft gezeigten Eingriffe in das Stadtbild, aus genau denselben Beweggründen, eine mehr als bedauerliche Entscheidung, denn solche Entscheidungen sind nicht umkehrbar. Zu spät! Aber warum lassen sich auch heute noch solche Maßnahmen finden?

Heute setzt man absichtlich Baumreihen, grenzt die Fahrbahn vom Fußgängerbereich mit Pollern ab und bemüht sich um Rückbau. Das alles hätte das Rinnetor bieten können und zusätzlich eine einmalige Kulisse dargestellt für Veranstaltungen und für das mittelalterliche Bensheim. Vorbei!

Seitdem der Beweis, dass sich auf den ersten Blick nicht viel geändert hat, aber was ist das? Das Haus auf der rechten Seite, hinter dem Rinnetorturm. Genau, die Brot- und Feinbäckerei Emil Kienzle und auf der gegenüberliegenden Seite die Färberei Köppner. Alles bereits aus anderen Beiträgen bekannt. Aber auch hier gilt es, auf die Feinheiten zu achten. Ein paar Fenster mehr, hier... da... Viel Spaß bei der Suche.





Donnerstag, 26. Mai 2016

Färberei Köppner - Café de Saxe - Am Rinnentor 20

Heute einmal eine kleine Steigerung zu den bisherigen Bildern - Ein direkter Vergleich zwischen "Damals" und "Heute".

Auch wenn das Betrachten alter Bilder an sich recht schön ist, so ist der Vergleich zwischen dem alten Zustand und dem heutigen Bensheim noch weitaus reizvoller. Denn mit dieser Methode kann man sowohl die Bausünden des Abrisswahnes oder das Potential der Stadterneuerung gut erkennen. Was bei vorsichtigem Umgang mit alter Bausubstanz nicht alles zum Vorschein kommt!!!

Unser heutiges Beispielbild stammt aus dem Familienarchiv von Klaus Hübner und zeigt die alte Färberei Klöppner in den 50er Jahren. Das neuere Bild zeigt den Zustand im Jahre 2016 und ist fast deckungsgleich... Achten Sie einmal auf die Veränderungen
Genau, es ist gar nicht mehr das Originalgebäude. Das alte Gebäude sollte fachgerecht saniert werden, der Zustand des Fachwerkes war allerdings derart schlecht, dass es abgerissen und neu aufgebaut werden musste. Es entstand eine sehr gute Rekonstruktion, die sich harmonisch in das bestehende Stadtbild einfügt und den Innenstadtbereich stilecht bereichert. Tja, liebe Stadtplaner, so wird's gemacht und wer noch nicht überzeugt ist: Demnächst folgen Gegenbeispiele, wie man es nicht machen sollte!

Und für Fotodetektive: Das Kennzeichen des VW Bully lautet auf AH - also Amerikanisches Hessen.


Ein ganz besonderer Dank geht an Herrn Peter Killert www.killert.de für die technische Umsetzung