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Mittwoch, 13. Oktober 2021

Bensheimer Marktplatz - Fachwerkensemble - als Kartonmodell im Maßstab 1:105

Wer nach Bensheim kommt und sich auf den Marktplatz stellt, der sieht die Kirche, den Marktbrunnen und die großen alten Fachwerkhäuser. Aber am augenfälligsten dürften die drei Häuser an der Südseite des Marktplatzes sein, die allesamt 1681 erbaut wurden und bis heute von ihrer Schönheit nichts verloren haben.

Diese kann man nun als Kartonmodell selber bauen und dieses Kleinod zuhause genießen.

Kostenloses Kartonmodell des Fachwerkensembles auf dem Bensheimer Marktplatz im Maßstab 1:105

Kostenloses Kartonmodell des Fachwerkensembles auf dem Bensheimer Marktplatz im Maßstab 1:105

Kostenloses Kartonmodell des Fachwerkensembles auf dem Bensheimer Marktplatz im Maßstab 1:105

Kostenloses Kartonmodell des Fachwerkensembles auf dem Bensheimer Marktplatz im Maßstab 1:105

Freitag, 20. November 2020

Bildvergleich - Beauner-Platz und Promenadenstraße 1980er und 2020


Da ist nicht mehr viel übrig vom alten Bensheim. Der Park nebst Bachlauf, die alte Turnhalle, die alten Häuser der Promenadenstraße... alles weg.

Aber dafür eine gepflasterte Fläche nebst leerstehendem Einkaufszentrum... läuft!


Lage

Freitag, 4. September 2020

Der Germaniahof und das Kiosk - die alte Promenadenstraße und die alte "Aalaag"

Früher war die Promenadenstraße eine bescheidene Straße, die sich bezüglich der Bebauung in den bestehenden Häuserbestand des Viertels einpasste. Sukszessive wurden die alten Gebäude abgerissen, so auch der Germaniahof, und in der "Ââlââg" (also für nicht Bensemer: Der Beauner Platz) eine Frittenbude und das Kiosk. Alles weg.. alles vorbei. Was früher jedes Kind kannte und aß, sucht man heute vergebens... Schachlik... auch das bot der Beauner-Platz Mitte der 1970er Jahre.

Foto: Wahl, Sammlung Klaus Hübner

Lage

Freitag, 28. August 2020

Hauptstraße und Gerbergasse 1970er... noch mit Ampel und Straße

Einfach nur weil es ein schönes Bild ist und es neben vielen Details auch einige wichtige Unterschiede zu heute gibt.... Autos und Ampeln... die Häuser Gerbergasse 9 und 13 stehen noch, heute fügen sich hier moderne, aber angepasste Häuser ins Straßenbild ein...

Was heute kaum noch vorstellbar ist - nämlich die Dominanz des Straßenverkehrs - war noch Mitte der 1970 bis in die 1980er Jahre ganz normal. Gott sei Dank wurden viele Innenstädte in Europa vom Verkehr befreit und anstelle von Ampeln und Fahrbahnen stehen hier heute Spielgeräte auf Spielplätzen und Restaurants und Cafés können Gäste in der Fußgängerzone bewirten.
 
BIAB_KH_Wahl_007; Quelle - Fotografie: Wahl, Sammlung: Klaus Hübner; Hospitalkirche und Gerbergasse, Bensheim, Mitte 1970er Jahre, Der Blick in die Gerbergasse zeigt noch die alten Häuser "Gerbergasse 13", heutiges Geschäft "Obstgarten", die "Gerbergasse 9" sowie die Ampelanlage an der Mathildenstraße; digitalisiert und zusammengestellt: Frank-Egon Stoll-Berberich 2021.
 
Lage

Freitag, 31. Juli 2020

Der Marktplatz - "Marktplatz 16 - 18" 1972 und 1985

Vielleicht eines der Markenzeichen in Bensheim... Ja, gut... Es gibt die Metzendorff-Villen, es gibt das Winzerfest, das Kirchberghäuschen, aber diese drei kleinen Fachwerkhäuser... die sind schon süß! Und alt, denn die drei Häuser haben rund 340 Jahre auf dem Buckel. Was im Jahre 1972 noch hinter einer dicken Putzschicht verborgen blieb, wurde dank Denkmalschutz und steigender Achtsamkeit freigelegt... So kennen wir die drei Fachwerkhäuser.

Foto: Wahl, Sammlung Klaus Hübner

Foto: Wahl, Sammlung Klaus Hübner

Lage

Freitag, 15. Februar 2019

Der Bensheimer Bahnhof, Hessische Lokomotiven und ein Uniformknopf der HLB

Fangen wir einfach mal mit einem Knopf an. Jahrzehntelang mit anderen Kleinteilen wie Ansteckern, Zinnfiguren und Weihnachtsschmuck in einem alten Karton gelagert, fiel der schwarze unansehnliche Knopf gar nicht auf. Durch Unachtsamkeit - die Schwerkraft zeigte sich von ihrer lästigen Seite - fiel der Karton zu Boden und die Kleinteile bedurften der Sortierung. Was ist das? Da sind ja Räder zu erkennen.... eine Lok... eine alte Lok. Also den Knopf schnell in eine Reinigungsflüssigkeit geworfen, Zahnbürste, Messingbürste, Politur herausgeholt und siehe da...

Ein Knopf der HLB! Der Hessischen Ludwigsbahn. Einer der vielen Privatbahnen, die sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Landschaften der deutschen Länder schlängelten. 1845, nach vielen Querelen, wurde die zuerst noch Mainz-Ludwigshafener-Eisenbahngesellschaft genannte Eisenbahngesellschaft gegründet und bildete mit ihrem Bahnnetz von 697km Länge die größte Eisenbahngesellschaft. Doch... machen wir es kurz... Bismarck kam, erfand den berühmten Hering, schaffte das Reich und damit war Schluss mit der Hessischen Ludwigsbahn. 1899 - jetzt kommen wir auf den Knopf zurück - durften selbst die hartnäckigsten und trotzigsten ehemaligen Mitarbeiter der ehemaligen Gesellschaft ihre alten Uniformen nicht mehr tragen und die Köpfe wanderten mit in den Kleiderschrank. 

NLFXS_HLB_Knopf.jpg; Nachlass Franz Xaver Stoll, Bensheim; Uniformknopf der HLB (Hessische Ludwigsbahn) aus Messing, 24mm, Rückseite trägt Aufschrift "Extra Fein"; digitalisiert und zusammengestellt: Frank-Egon Stoll-Berberich 2019.
Uniformknopf der Hessischen Ludwigsbahn (HLB)


Wer kann helfen? In einem Artikel der Lampertheimer Zeitung / Echo-Online1 wird von einem Fund eines HLB Knopfes berichtet, allerdings ist die Bestimmung der abgebildeten Lokomotive falsch. Kennen Sie die auf dem Knopf abgebildete HLB Lok?



So sah der Eisenbahnverkehr in und um Bensheim damals aus. Eine leider nicht genau zu bestimmende Lokomotive mit 6 Waggons fährt entlang der Bergstraße.

Kurz vor Bensheim - kurz vor dem Jahrhundertwechsel
Der Bensheimer Bahnhof um die Jahrhundertwende. Eine T3 steht schnaufend im Bahnhof und die Gleise sind noch ebenerdig verlegt. Im Hintergrund der Wartesaal der III. Klasse und jede Menge Bahnangestellte...und irgendwo unser Knopf...  Nicht mehr lange und er verschwindet für Jahrzehnte im Karton... Hoch Lebe Bismarck!
Der Bensheimer Bahnhof um die Jahrhundertwende mit ebenerdig verlegten Gleisen - eine T3 schnauft vor sich hin...

Dienstag, 30. Januar 2018

Marktplatz - Ecke Hauptstraße: Rettet, was zu retten ist!

Heute drei Ansichtskarten, die zeigen, was schützenswert ist. Denn auch wenn man sich der drohenden Gefahr am Marktplatz bewusst ist, so können diese Ansichtskarten zeigen, was bereits verloren ist und mahnend auf notwendiges Handeln hinweisen.

In der ersten Postkarte von 1904 steht es noch: Das Haus ganz rechts, Ecke Klostergasse... sehen sie es? Verloren!

Ansichtskarte von 1904: Verlag - Gebrüder Metz, Tübingen.

Das Eckhaus (zur Zeit günstiges Bekleidungsgeschäft) und die zwei benachbarten Fachwerkhäuser  (Bioladen und Reisebüro) stehen auch heute noch, aber dann... heute eine Straße, die sehr stark von den Gebäuden der Nachkriegszeit geprägt ist.

Ansichtskarte, gelaufen 1926: Graphische Verlags-Anstalt G.m.b.H. Dresden-Blasewitz

Diese Ansicht lässt bereits den veränderten Baubestand anhand der Giebel erkennen, auch am Kloster ist der Giebel und der Glockenturm anders... 


Ansichtskarte um 1960: Verlag Gebrüder Metz, Tübingen.

Hoffen wir, dass es den verbliebenen alten Häusern Bensheims nicht so geht, wie dem Eckhaus "Marktplatz, Ecke Klostergasse". Hoffen wir, dass Kultur vor Kommerz geht... sonst sehen die Postkarten in ein paar Jahren an dieser Ecke Bensheims noch trauriger aus.
 
Standort

Freitag, 28. Oktober 2016

Die Aalag - Die Germania und der Dalberger Hof um 1935

Ein Bild aus einem privaten Fotoalbum - allerdings eines der Bilder, die nur noch zwischen die Seiten gelegt wurde und nicht mehr liebevoll eingeklebt und beschriftet wurde.

Wir befinden uns im neu angelegten Bereich der Aalag (Hindenburg-Anlage, heutiger Beauner-Platz). Neu angelegt deshalb, da der hohe und alte Baumbestand 1934 entfernt worden war, die Germania - das Kriegerdenkmal von 1870/1871 -  sich schon an der Nordspitze der Anlage befindet, bevor sie 1945 endgültig zerschossen werden sollte - wobei sie bereits in den 1930er Jahren aufgrund von Verwitterungsschäden unansehnlich geworden war. Der Dalberger Hof sollte erst in den 70er Jahren seine ursprüngliche Nachbarschaft an Torbogen und Gebäuden verlieren.

Die Damen sind Baujahr 1908, stammen aus Bensheim und hatten einen Fotografen, der bereits im Jahre 1935 an "Bensheim in alten Bildern" gedacht haben muss, denn die Kombination: Personen, Sehenswürdigkeiten und gute Darstellung ist in Familienalben eher selten. Wer auch immer dieses Foto geschossen hat: DANKE!!!

BIAB_NLEZ_001.jpg Dien Anlage, die Germania und der Dalberger Hof in Bensheim um 1935, Elisabeth Zehnbauer mit einer Freundin, Nachlass Elisabeth Zehnbauer, Stoll-Berberich 2016


Donnerstag, 18. August 2016

Bildvergleich - Damals und Heute - Dalberger Hof 1950 - 2016

Wenn man bei alten Bensheimern die "Aalag" erwähnt, wird meistens auch die urige Art und Erscheinung des Dalberger Hofes angesprochen, der sich wunderbar in den Park einfügte und von ebenfalls historischen Gebäuden eingebettet war.

Heute existiert der Dalberger Hof zwar noch immer, aber auf der einen Seite steht nun das Parktheater und auf der anderen das "Event-Center-Bergstraße". Die "Aalag" ist nun der Beauner-Platz und besteht aus einer versiegelten Fläche. Aber Näheres dazu finden Sie auf unserer Seite unter: Beauner-Platz / Die Anlage

Mittwoch, 9. März 2016

Reit- und Fahrverein Bensheim - Alter Güterbahnhof Wormser Straße

Auch wenn dieses Bild manchem Bensheimer bekannt sein dürfte, so ist es schon aufgrund des Ortes und der Blickrichtung interessant. Das Foto wurde auf dem Gelände des alten Güterbahnhofes aufgenommen, daher auch auf der rechten Seite die Gleisanlagen. Im Hintergrund die Wormser Straße mit den Häusern (v.l.n.r.: 23, 21, 19 und 17) sowie das anhand des Schornsteines gerade noch sichtbare Gelände der Firma Kreuzer.
Weder der Güterbahnhof noch die Karl Kreuzer Granit- und Syenitwerke GmbH befinden sich heute noch an dieser Stelle. Aus dem Güterbahnhof wurde ein Einkaufszentrum, das Gelände des Steinwerkes wurde für Wohnbebauung genutzt.

Nachlass Joseph Stoll NLJS_00160 - Bensheimer Reit- und Fahrverein auf dem Gelände des alten Güterbahnhofes an der Wormser Straße
Reit- und Fahrverein Bensheim auf dem Gelände des alten Güterbahnhofes

Mittwoch, 4. November 2015

Bensheimer Rathaus und Marktplatz

Das Herz einer Stadt ist der Marktplatz. Hier findet man weltliche und religiöse Gebäude, Handel und Raum für Veranstaltungen jeglicher Art. Dies war und ist auch so in Bensheim. Dass sich diese zentralen Räume auch immer wieder wandeln, lässt sich auch hier feststellen. Meist blieben die Innenstadtbereiche trotz Kriegseinwirkungen in ihren Straßenverläufen gleich, neue Gebäude ersetzten baufällige oder zerstörte Häuser und im Rahmen von Stadtsanierungen, die die von Verkehr geplagten Innenstädte zu Fußgängerzonen wandelten, wurden auch unscheinbare Häuser durch Freilegen des Fachwerks zu wahren Schmuckstückchen. Dass sich diese Veränderungen unterschiedlich bewerten lassen, zeigen die vielen Diskussionen, die bei Veränderungen des "Altbewährten" losbrechen und Interessengruppen aus unterschiedlichen Lagern zu Tage fördern. Soll man Altes bewahren, ist das Neue immer besser, kann man beides kombinieren? Vielleicht können historische Bilder im Vergleich die momentanen Diskussionen zum Thema Neugestaltung des Bensheimer Marktplatzes unterstützen, anstehende Entscheidungen erleichtern und helfen, Chancen zu nutzen und Sünden zu vermeiden.

Das erste Bild stammt von weit vor 1895, denn es sind noch nicht einmal die Bäume gepflanzt, die im zweiten Bild zu erkennen sind. Dieses Bild stammt aus dem Nachlass von Franz Xaver Stoll und befindet sich leider in sehr schlechtem Zustand, die Silberschicht löst sich auf und es dürfte in ein paar Jahren kaum noch etwas von diesem Bild vorhanden sein.

Bensheimer Rathaus vor 1895, Nachlass Franz Xaver Stoll, Bensheim in alten Bildern


Das zweite Bild zeigt den Marktplatz im Jahre 1895, die Front des Bensheimer Rathauses hat noch die klassizistische Fassade des Jahres 1782, die umliegenden Fachwerkhäuser sind verputzt und im Hintergrund sieht man den Turm - es gab nur einen Turm - von St Georg. Der kleinere Turm gehört zum Rathaus.

Der Marktplatz samt Rathaus um 1895, Stadtarchiv Bensheim
Der Marktplatz samt Rathaus um 1895, Stadtarchiv Bensheim


In diesem Bild zeigt sich das Rathaus nur wenige Jahre später. Die Fassade wurde 1904 im Jugendstil neu gestaltet, verantwortlich hierfür war Heinrich Metzendorf.

Bensheimer Marktplatz mit dem 1904 neu gestalteten Rathaus, Quelle: Stadtarchiv Bensheim
Bensheimer Marktplatz mit dem 1904 neu gestalteten Rathaus, Quelle: Stadtarchiv Bensheim


Am 26.03.1945 fiel die Innenstadt einem Bombenangriff zum Opfer und auch das Rathaus wurde zerstört (siehe BA 30.03.2015). Nur die Außenwände blieben erhalten und auch St. Georg wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Nur noch der steinerne Teil des Turmes ist im Bild zu sehen.

Das Rathaus nach dem Krieg,  Quelle: Stadtarchiv Bensheim, digitale Version LAGIS Hessen Bild 198006
Das Rathaus nach dem Krieg,
Quelle: Stadtarchiv Bensheim, digitale Version LAGIS Hessen Bild 198006

Das wahre Ausmaß der Zerstörung ist auf diesem Bild zu erkennen. Das Bild wurde vom zerstörten Turm St. Georgs aufgenommen und zeigt das Rathaus von Osten. Das gesamte Innenleben des Rathauses ist ein Raub der Flammen geworden.

Das zerstörte Rathaus vom ebenfalls zerstörten Turm St Georgs,
Quelle: Stadtarchiv Bensheim, digitale Version LAGIS Hessen 198004

Nach dem Krieg wurden die Schäden und die Trümmer beseitigt. Für das Rathaus kam 1953 das endgültige Aus, es fiel dem spektakulären Einsatz einer Abrissbirne zum Opfer. In Bensheim entstand ein neuer Anblick. Der als Parkplatz genutzte Marktplatz ermöglichte einen direkten Blick auf die "neue" Front St Georgs. Der sogenannte "Münster der Bergstraße" wurde in den Jahren 1949 bis 1952 neu aufgebaut (siehe auch BA 21.01.2015).


Das ist der noch gewohnte Blick auf den Marktplatz in Bensheim. 1978 wurde ein neues, dem Marktplatz angepasstes, Gebäude - das sogenannte Haus am Markt -  an die Stelle des verloren gegangenen Rathauses gesetzt. Ursprünglich stand das Gebäude nur auf Säulen, so das unterhalb des Gebäudes Marktstände, insbesondere Weinstände am Winzerfest, aufgebaut werden konnten. Im Laufe der Zeit wurde dieser Bereich verglast und es entstanden Räume, die für Gastronomiebetriebe genutzt werden konnten. In letzter Zeit wurden Überlegungen angestellt, dass Haus am Markt durch einen neueren Bau zu ersetzen (siehe BA 28.10.2015 und BA 05.11.2015).

Der Bensheimer Marktplatz 2015, Stoll-Berberich
Der Bensheimer Marktplatz 2015

Freitag, 2. Oktober 2015

Postkarte - Kirchberg, Bahnhof, Schloß Schönberg, Blick auf nordöstliches Bensheim

Die gezeigte Postkarte - aufgrund des Fahrzeuges vor dem Bahnhof aus den 20er / 30er Jahren - zeigt im oberen linken Fenster den Kirchberg (Hintergrund) sowie die Michaelskirche (links im Bild). Das rechte obere Fenster das Schloß Schönberg in Bensheim Schönberg, links unten das Kirchberghäuschen noch ohne Anbau und rechts unten den Bensheimer Bahnhof mit Parkanlage und Taxiständen.

Die hauptsächliche Veränderung, neben der generellen Stadterweiterung, hat im Bereich des Bahnhofes stattgefunden. Aufgrund der Verkehrszunahme wurde Bensheim durch den umfassenden Ausbau (Verbreiterung) der B3 stark verändert. So wich auch die Parkanlage vor dem Bahnhof. Heute befindet sich hier ein Wendehammer für die Busse, sowie Taxistände.

Postkarte aus Bensheim 1920 / 1930 - Ansichten vom nordöstlichen Bensheim, dem Schönberger Schloß, Kirchberghäuschen und Bahnhof, Nachlass Joseph Stol
Postkarte aus Bensheim 1920 / 1930 - Ansichten vom nordöstlichen Bensheim, dem Schönberger Schloß, Kirchberghäuschen und Bahnhof, NLJS_00047.jpg

Dienstag, 29. September 2015

Der Beauner-Platz / Die Anlage

Der Beauner Platz in Bensheim ist nur ein Beispiel für die massiven Veränderungen, die Plätze, Straßen und Städte generell, im Laufe der Zeit durchlaufen. So auch "die Ââlag", wie der Bensheimer sagen würde. Neben den vielen Namen hat sich dieser Teil der Stadt auch optisch stark verändert.

Im Bensheimer Idiotikon findet man eine knappe Beschreibung des heutigen Beauner-Platzes, damals, 1950, noch als die Anlage bezeichnet:

"Vom unteren Rinnentor bis zum Dalberger Hof hatte die frühere Bensheimer Stadtmauer keine Türme. Dafür war diese Mauer durch einen tiefen Graben geschützt, der später eingeebnet wurde. Das Gelände hieß noch lange Zeit „der Graben“. Daran erinnert noch das auf den freien Platz mündende „Untere Grabengäßchen“, das im Jahre 1679 einen kleinen Ausgang durch die Stadtmauer erhielt. Später wurde dieser ausgefüllte Graben städtische Anlage. Um 1800 wurde der aufgefüllte Graben als „Tuchbleiche“ benutzt. Die Anlage zerfiel in zwei Teile, unterbrochen durch die Straße nach dem Bahnhof. Der südliche Teil diente als Kinderspielplatz und zum Abhalten von festlichen Veranstaltungen. An der Straße stand ein Springbrunnen. Der nördliche Teil war parkartig angelegt. An der Straßenfront, dem oben erwähnten Springbrunnen gegenüber, stand „die Germania“, das Ende der 1870er Jahre errichtete Kriegerdenkmal für die im Kriege 1870/1871 gefallenen Bensheimer. Im Jahre 1934 wurde der südliche Teil planiert und mit einem Schotterbelag versehen, um als Vergnügungspark für die Winzerfeste zu dienen. Der Springbrunnen wurde entfernt. Der nördliche Teil der Anlage wurde umgerodet und gärtnerisch angelegt. Das Kriegerdenkmal, das durch unsachgemäße Behandlung völlig verwittert war, verlegte man an die äußerste nördliche Spitze. Es wurde am 27. März 1945 durch eine Bombe zerstört."

Die hier gezeigten Bilder geben einen Eindruck der Veränderungen bis 1961, danach kam aufgrund des Hessentages 1976 und dem Bau des Neumarktes weitere massive Veränderungen hinzu:

heutiger Beauner-Platz, Die "Germania" - Kriegerdenkmal von 1870/71, Quelle Stadtarchiv, Bereich: Beauner-Platz, lfd.No.: 0001.jpg
heutiger Beauner-Platz, Die "Germania" - Kriegerdenkmal von 1870/71, Quelle Stadtarchiv, Bereich: Beauner-Platz, lfd.No.: 0001.jpg

heutiger Beauner-Platz, Die "Germania" - Kriegerdenkmal von 1870/71, Aufnahme entstand aus Anlass der Rodungsarbeiten 1934, Quelle Stadtarchiv Bensheim / Bereich-Beauner-Platz / lfd.No. 0003.jpg
heutiger Beauner-Platz, Die "Germania" - Kriegerdenkmal von 1870/71, Aufnahme entstand aus Anlass der Rodungsarbeiten 1934, Quelle: Stadtarchiv Bensheim / Bereich-Beauner-Platz / lfd.No. 0003.jpg

heutiger Beauner-Platz, Die "Germania" - Kriegerdenkmal von 1870/71, Quelle Stadtarchiv Bensheim / Bereich-Beauner-Platz / lfd.No. 0002.jpg
heutiger Beauner-Platz, Die "Germania" - Kriegerdenkmal von 1870/71, Aufnahme entstand aus Anlass der Rodungsarbeiten 1934, Quelle Stadtarchiv Bensheim / Bereich-Beauner-Platz / lfd.No. 0002.jpg

heutiger Beauner-Platz, Blick auf den Dalberger Hof, Quelle Stadtarchiv Bensheim / Bereich-Beauner-Platz / lfd.No. 0005.jpg
heutiger Beauner-Platz, Blick auf den Dalberger Hof 1960, Quelle Stadtarchiv Bensheim / Bereich-Beauner-Platz / lfd.No. 0005.jpg

heutiger Beauner-Platz, Blick Richtung Süd (ehemalige Turnhalle im Hintergrund, Quelle Stadtarchiv Bensheim / Bereich-Beauner-Platz / lfd.No. 0004.jpg
heutiger Beauner-Platz, Blick Richtung Süd 1961 (ehemalige Turnhalle im Hintergrund), Quelle Stadtarchiv Bensheim / Bereich-Beauner-Platz / lfd.No. 0004.jpg


Montag, 28. September 2015

Freiwillige Feuerwehr Bensheim / Übung / Vorführung 1957

Die hier gezeigten Bilder entstanden bei einer Feuerwehrübung / Vorführung der Freiwilligen Feuerwehr Bensheim am Hospitalbrunnen. Die Aufnahmen entstanden am 07.07.1957 und wurden mit einer Agfa Sillete geschossen.
Die Aufnahmen entstanden wohl zum einhundertjährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr in Bensheim. 1857 wurde die bis heute freiwillig und ehrenamtliche geführte Feuerwehr in Bensheim vom Uhrmachermeister Ludwig Klein gegründet.

Die Freiwillige Feuerwehr Bensheim 1957 am Hospitalbrunnen, Foto: Jürgen Stoll-Berberich
Die Freiwillige Feuerwehr Bensheim 1957 am Hospitalbrunnen

Die Freiwillige Feuerwehr Bensheim 1957 am Hospitalbrunnen, Foto: Jürgen Stoll-Berberich
Die Freiwillige Feuerwehr Bensheim 1957 am Hospitalbrunnen

Die Freiwillige Feuerwehr Bensheim 1957 am Hospitalbrunnen

Die Freiwillige Feuerwehr Bensheim 1957 am Hospitalbrunnen, Foto: Jürgen Stoll-Berberich
Die Freiwillige Feuerwehr Bensheim 1957 am Hospitalbrunnen

Die Freiwillige Feuerwehr Bensheim 1957 am Hospitalbrunnen, Foto: Jürgen Stoll-Berberich
Die Freiwillige Feuerwehr Bensheim 1957 am Hospitalbrunnen

Die Freiwillige Feuerwehr Bensheim 1957 am Hospitalbrunnen, Foto: Jürgen Stoll-Berberich
Die Freiwillige Feuerwehr Bensheim 1957 am Hospitalbrunnen

Die Freiwillige Feuerwehr Bensheim 1957 am Hospitalbrunnen, Foto: Jürgen Stoll-Berberich
Die Freiwillige Feuerwehr Bensheim 1957 am Hospitalbrunnen


Die Freiwillige Feuerwehr Bensheim 1957 am Hospitalbrunnen, Foto: Jürgen Stoll-Berberich
Die Freiwillige Feuerwehr Bensheim 1957 am Hospitalbrunnen

Die Freiwillige Feuerwehr Bensheim 1957 am Hospitalbrunnen, Foto: Jürgen Stoll-Berberich
Die Freiwillige Feuerwehr Bensheim 1957 am Hospitalbrunnen

Sonntag, 27. September 2015

Der Ritterplatz in Bensheim

Die hier gezeigten Bilder stammen aus der Zeit zwischen 1900 und 1920. Die Bilder sind auf dünnem Papier entwickelt und teilweise stark beschädigt (Knicke, Kratzer und Ablösungen). Trotzdem zeigen sie eine schöne Ansicht auf den Ritterplatz, hier insbesondere auf den Rodensteiner Hof und die Darmstädter Straße (Anfang des 20. Jahrhunderts noch Auerbacher Straße) in Blickrichtung Norden.


Der Ritterplatz mit dem Rodensteiner Hof um die Jahrhundertwende (1900); Nachlass Joseph Stoll, Bensheim

Der Ritterplatz mit dem Rodensteiner Hof (rechts) um 1920