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Donnerstag, 15. April 2021

Das Hasenviertel - Bilder des alten Zustands

 Das Hasenviertel in seinem alten Zustand - letztmalig - denn es droht die Neugestaltung. Was den einen freut, treibt dem anderen Tränen in die Augen. Natürlich will man den Komfort neuer Häuser genießen, aber schön war es schon und hätte wieder schön werden können, aber das ist vergangen.

Die Bilder stammen aus dem Stadtarchiv Bensheim und sind durch "Bensheim in alten Bildern" mit QR-Codes versehen worden... damit findet man auch gleich die richtige Stelle im Stadtplan zum Bild... Ausprobieren!

BIAB_Stadtarchiv_Bensheim_Hasenviertel_015.jpg; Stadtarchiv Bensheim; Blick in die Mittlere Hasengasse, Ecke Hasengasse (Elefant als Werbeschild der Firma Brestel, Hasengasse 8; bemaltes Haus auf der linken Seite Hasengasse 15) in den 1930er Jahren, Ansichtskarte. Die Gestaltung der Fassaden mit Motivmalerei sowie das Werbeschild entstanden auf Initiative von Joseph Stoll und der Gewerbeschule Bensheim im Jahre 1935.


BIAB_Stadtarchiv_Bensheim_Hasenviertel_019.jpg; Stadtarchiv Bensheim; Blick in die Mittlere Hasengasse von Ost nach West, Ecke Hasengasse (Elefant als Werbeschild der Firma Brestel, Hasengasse 8) in den 1970er Jahren, Foto von Willy Helm. EIn Großteil der Häuser im Vordergrund sind in den 1970er und 1980er Jahre abgerissen worden.


BIAB_Stadtarchiv_Bensheim_Hasenviertel_018.jpg; Stadtarchiv Bensheim; Blick in die Hasengasse von Nord nach Süd auf das Haus Mittlere Hasengasse 13, Ecke Mittlere Hasengasse (Elefant als Werbeschild der Firma Brestel, Hasengasse 8) in den 1970er Jahren, Foto von Willy Helm. EIn Großteil der Häuser im Hintergrund sind in den 1970er und 1980er Jahre abgerissen worden.

Lage



Donnerstag, 28. Juni 2018

Schönbergertal mit Sicht auf Bensheim - St. Georg, Parkstraße und Guntrum um 1930

Diese wunderschöne, leicht zu stark kolorierte Ansichtskarte aus den 1930er Jahren zeigt Bensheim aus dem Schönbergertal heraus. Man erkennt St. Georg - hier noch im Originalzustand mit dem historischen Turm - rechts den Turm der Guntrum-Brauerei, links daneben lugt der Rote Turm heraus  und im Vordergrund die Parkstraße mit den Anwesen Parkstraße 6 und 10.

Quelle: Postkarten-Kunstverlag Wilhelm Gerling, Darmstadt, Serie IX, No. 1409.

Donnerstag, 5. April 2018

Vom 7. Bergsträßer Winzerfest - nach Missouri - und zurück... was eine Postkarte alles preisgeben kann

Die Ansichtskarte der Lehrmittelanstalt Bensheim ist häufig anzutreffen. Sie zeigt die Historische Bürgerwehr der Heimatvereinigung Oald Bensem beim Aufmarschieren auf dem Bensheimer Marktplatz - eine geschickte Fotomontage. Die Ansichtskarte zeigt im Hintergrund das Fleck'sche Haus und sie wurde anlässlich des siebten Bergsträßer Winzerfestes (14. - 17. September 1935) in die USA verschickt.



Die Karte enthält neben wenigen Zeilen Text - einfache Grußworte - auch etliche Unterschriften, die im Zusammenhang mit dem Kartenmotiv und dem Bergsträßer Winzerfest stehen.

Der Text lautet:
"Vom 7. Winzerfest herzl[iche] Grüsse [Klingler]"
"Herzliche Grüse sendet Ihnen u[nd] Luise Frau Klingler"
Die Unterschriften stammen unter anderem von Joseph Stoll, Jakob Fertig, Meyer und weiteren, leider nicht sehr leserlichen Unterschriften unbekannter Personen.





Was macht diese Karte aber so besonders?
Es ist der Adressat. Josef Schober stammt aus der Küferei- und Winzerlinie, von der hier bereits berichtet wurde (Die Küferei, das Haus in der Hauptstraße und der Bildvergleich damals - heute).

Josef Schober wuchs zu einer Zeit auf, in der Arbeitsplätze rar und die Not groß war. Er war jung und ging in die Welt hinaus. Zuerst innerhalb Deutschlands und dann nach Amerika.

Der Lammertsbrunnen
Seine Frau lernte er in Bensheim kennen und sie küssten sich am Brunnen in der Hauptstraße. Na, fällt jetzt der Groschen? Genau, es war der Brunnen, der erst 1989 wieder nach Bensheim zurückkehrte und er wurde gestiftet... von Josef Schobers Witwe... da schließt sich der Kreis.

Das, was er 1928 an Geld dabei hatte, sollte für die Anfänge reichen, doch was aus ihm wurde, dürfte die Vorstellungen bei weitem übertreffen haben. Was so einfach klingt, ist ein fast elf Jahre dauernder Lern- und Leidensweg, der letztendlich zu Josef Schobers Erfolg führte...

Einer eigenen Gastwirtschaft... ein Weinlokal... Schober's Wine Restaurant...


Ein weiteres Dankeschön geht an Herrn Hans Bernhard Schober, der auch diese Karte zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 7. Juli 2017

Der Bensheimer Nordosten in Ansichtskarten - ein Rucksack voller Geld, alles voller Weinberge, gute und billige Übernachtungen

Heute einmal vier verschiedene Ansichten – genauer gesagt Teilansichten – von Bensheim. Eine gern gewählte Perspektive, die auch schon in anderen Beiträgen so oder so ähnlich gezeigt wurde. 

Achten Sie einmal auf den Hintergrund, die Weinberge, die heute vollkommen bewaldet sind. Die alte Kirche...

Die erste Karte, vielmehr der Text, deutet auf den provinziellen Charakters Bensheim hin, denn Andreas schreibt an einen gewissen Johann Speicher, Derlerstraße 66 in Püttlingen (Saar):
„09.09.1923, 10 Uhr vormittags; Wir haben hier gut, fein & sehr billig übernachtet. Wir kommen gerade aus der Kirche. Hier bekommen wir kein Francs gewechselt. Aber jetzt geht’s nach Heidelberg, da ist was zu machen & zwar mit dem schnellsten Zuge. Ich habe noch kein Stück von meinem Brote abgeschnitten. Gruß Andreas / Gruß Peter - Andi hat den halben Rucksack voll Geld.“
Verlag: C.S.H.


Ein Komplott, ein Verbrechen? 

Den halben Rucksack voller Geld? 

Francs in Deutschland umtauschen?


Nein, kein Verbrechen! Wir schreiben das Jahr 1923 und die Weltwirtschaftskrise hat Deutschland erfasst. Die Hyperinflation greift um sich. „Immer schneller verzehnfachte sich die Abwertung gegenüber dem US-Dollar, bis schließlich im November 1923 der Kurs für 1 US-Dollar 4,2 Billionen Mark entsprach. Die Hyperinflation sorgte für einen Zusammenbruch der deutschen Wirtschaft und des Bankensystems. Zwei komplette Auflagen von 1000 Mark- und 5000 Mark-Banknoten konnten Anfang 1923 nicht mehr in Umlauf gebracht werden, sie mussten Ende 1923 mit „1 Milliarde“ und „500 Milliarde“-Aufdrucken verwendet werden.“

Und warum Francs tauschen? Das Saarland war seit 1920 unter französischer Verwaltung… so wollte es der Völkerbund.

Die zweite Karte, die zeitlich - vom Absender und aufgrund der Darstellungstechnik - früher einzuordnen ist, zeigt eine romantisierende Darstellung Bensheims. Der südlichere Teil fehlt, man sieht nur den Turm der evangelischen Kirche und den des Rodensteiner Hofes. Die Titulierung "Bensheimer Nordosten" ist aufgrund der Größe Bensheims und der dargestellten Bereiche auch nicht ganz korrekt: Wir sehen den Norden Bensheims!

Die Karte wurde von einem gewissen Musketier (ein Dienstgrad in der preußischen Armee) Preller an einen Kameraden gesandt.

Verlag: Kunstanstalt Rosenblatt, Frankfurt a. M.


Die dritte Karte stammt aus den 1930er Jahren und ist 1940 gelaufen. Der Text ist weniger spektakulär, auch wenn der Zweite Weltkrieg bereits begonnen hat.

Verlag: Robert Obst, Postkartenverlag und Papierhandlung, Bensheim a.d.B.

Die vierte Karte zeigt die bereits aus dem Beitrag "Baumschulstraße 13 und Teilansicht Nordosten" bekannte Ansicht, sie soll aber hier nicht unterschlagen werden.

Verlag: Foto Karsten München

Vielen Dank an Herrn Kühnreich für die Aufnahmen.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Ansichtskarte aus den 1930er Jahren mit zwei Motiven: Haus Baumschulstraße 13 und Teilansicht des Nordosten Bensheims

Heute wieder eine Ansichtskarte, die beim Aktionstag im April 2016 von Horst Kremsler zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür.

Ansichtskarte

Verlag: Foto Karsten, München

Ansichtskarte oberer Teil - Baumschulstraße 13


Der obere Teil der Karte zeigt das Anwesen Baumschulstraße 13. Auch wenn das Haus heute noch steht, so hat sich doch einiges verändert. Die Fenster wurden erneuert und erweitert, die Fensterläden sind verschwunden. Der Gartenzaun musste ebenso wie die Bäume weichen.

Verlag: Foto Karsten, München


Ansichtskarte unterer Teil - Nordosten Bensheims


Die Teilansicht ist bezüglich der Veränderungen noch weitaus interessanter. Das Bild wurde vom Bahnhofsgelände geschossen, vermutlich vom alten Wasserturm aus, der auf dem heutigen Gelände des Busbahnhofs stand und somit den Blick über die Gebäude der Gartenstraße und in den Nordosten Bensheims ermöglichte.
Das Gebäude vorne links existiert heute nicht mehr. Die unmittelbar dahinterliegende Gebäudereihe zeigt die Häuser der Gartenstraße.
  • Ganz rechts sehen wir das Gebäude Gartenstraße 7 und 9. Dieses Haus existiert auch heute noch.
  • dann folgt Gartenstraße 11 - heute ein Neubau.
  • Gartenstraße 13, 15, 17, 19 stehen auch heute noch.
Im Hintergrund sieht man auch noch die Fabrikhallen der Bensheimer Textilfabrik Schildmann Herrenkleiderwerke, auch diese existiert heute nicht mehr, man erkennt sie auch auf den Bildern, die die Rodensteinstraße in den 1970er zeigen.

Verlag: Foto Karsten, München



Donnerstag, 4. Mai 2017

Ansichtskarte der Nibelungenstraße um 1940

Eine schlichte Ansichtskarte, deren Altersbestimmung aufgrund des Bildausschnittes ein wenig schwer fällt, aber um die 1940er Jahre aufgenommen worden sein könnte.

Die spärliche Bebauung lässt sich am besten mithilfe eines heutigen Satellitenbilds vergleichen. Benutzen Sie daher doch einfach die unten angefügte Karte, schalten Sie auf 3D-Sicht und betrachten Sie die Gebäude heute.
Zur Orientierung: ganz oben rechts sehen Sie das Anwesen Nibelungenstraße 50A (so google), unmittelbar darunter Nibelungenstraße 54, den Rest dürfen Sie entdecken. Viel Spaß!

Das Bild wurde am Aktionstag 2016 durch Frau Schwabenland zur Verfügung gestellt. Danke!


Donnerstag, 30. März 2017

Turnverein Bensheim e.V. 1862 - Bilder der Handballer, Fußballer und Turner 1930 - 1932

Der Turnverein Bensheim e.V. 1862 wird heute von der Handballmannschaft des Jahres 1930, der 2. Fußballmannschaft des Jahres 1930 und den Turnern von 1932 repräsentiert. 

Der Turnverein Bensheim war Mitglied der "Deutschen Turnerschaft" von 1868, der sich als Dachverband der bürgerlichen Turnvereine in Deutschland verstand. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sich etliche Gymnasiasten in den Reihen der Sportler befanden und der Erste Vorsitzende Eduard Haßloch hieß, der vielen Bensheimern auch durch den Verkehrsverein und seine Mitwirkung am Bensheimer Winzerfest bekannt sein dürfte.

Das erste Bild zeigt die Zweite Mannschaft des DT Bensheim nach ihrem überragenden Sieg gegen Worms (5:1) am 9. März 1930.

Turnverein Bensheim 1862, 9. März 1930, Sieg der 2. Mannschaft gegen Worms  5:1, Nachlass Egon Stoll-Berberich, Bensheim

Wenige Tage später, nämlich am 23. März 1930, fällt das Ergebnis gegen die Jugendmannschaft von Arheiligen mit 7:3 ebenfalls erfolgreich aus.

Turnverein Bensheim 1862, 9. März 1930, Sieg der 2. Mannschaft gegen Arheiligen  7:3, Nachlass Egon Stoll-Berberich, Bensheim

Ganz adrett zeigen sich die jungen Herren als Handballmannschaft im Oktober 1930 und die Rückseite des Fotos präsentiert uns sogar die Namen... so muss es sein.

Turnverein Bensheim 1862, Handballmannschaft Oktober 1930: Joseph Fertig, Johann Gondolph, Fritz Fertig, Franz Gondolph, Hans May, Hermann Fertig, Egon Stoll-Berberich, Karl Hartmann, Willi Speckart, Paul Leichsenring, Nachlass Egon Stoll-Berberich, Bensheim

Vor dem Marktplatzbrunnen, diesmal in weißen Leibchen und Turnschlappen: Die Turner im Jahre 1932


Ein einfacher Papierausweis mit 2 Unterschriften genügte, um sich als Mitglied des Turnvereins Bensheim 1862 ausweisen zu können... vorausgesetzt man hatte den Mitgliedsbeitrag von 0,50 Mark für "Zöglinge" entrichtet.

Mitgliedsausweis von Egon Stoll-Berberich, Turnverein Bensheim e.V. 1862, 01.09.1929, Nachlass Egon Stoll-Berberich, Bensheim

Freitag, 27. Januar 2017

Das Bensheimer Kirchberghäuschen - Eine Attraktion seit 1857

Ob die verantwortlichen Herren Krauß, Taupel, Baron von der Rodenstein, Hainz und Werle überhaupt eine Ahnung hatten, welchen "Kracher" sie mit ihrer Entscheidung im Jahre 1840 gelandet hatten, als sie sich zum Bau eines den Bensheimer Kirchberg krönenden Tempels entschlossen.

Lange wurde gebaut, von 1849 bis 1857, bis das Kleinod festlich eingeweiht werden konnte, wobei der ursprüngliche Plan, der eigentlich noch einen imposanten Turm vorsah (die Kosten und Dauer des Projektes machten allerdings einen Strich durch die Rechnung) nicht umgesetzt wurde. 

Nachdem der Kirchberg mit ausgebauten Wanderwegen erschlossen worden war, wurde das kleine Häuschen in rund 220 Metern Höhe ein echtes Bensheimer Wahrzeichen. Auf den heute gezeigten Bildern erkennt man sehr gut noch:
  • die vielen kleinen Details an der Fassade, die heute so nicht mehr zu finden sind, 
  • das Fehlen von Bäumen und Sträuchern, die den Blick auf das Kirchberghäuschen aus ganz Bensheim ermöglichte und natürlich
  • den noch nicht erstellten Anbau, der ein weiterer Beweis für die Attarktivität des Kirchberghäuschens ist.
Und alle, die jetzt Lust bekommen haben, dieses Kleinod bei Bergsträßer Wein und guter Hausmannskost zu genießen, hier nochmals der Hinweis: Ist die Fahne zu sehen, ist das Kirchberghäuschen offen... Viel Spaß!


Bensheim in alten Bildern - Das Kirchberghäuschen um 1900

Bensheim in alten Bildern - Das Kirchberghäuschen um 1930

Bensheim in alten Bildern - Das Kirchberghäuschen um 1930

Freitag, 28. Oktober 2016

Die Aalag - Die Germania und der Dalberger Hof um 1935

Ein Bild aus einem privaten Fotoalbum - allerdings eines der Bilder, die nur noch zwischen die Seiten gelegt wurde und nicht mehr liebevoll eingeklebt und beschriftet wurde.

Wir befinden uns im neu angelegten Bereich der Aalag (Hindenburg-Anlage, heutiger Beauner-Platz). Neu angelegt deshalb, da der hohe und alte Baumbestand 1934 entfernt worden war, die Germania - das Kriegerdenkmal von 1870/1871 -  sich schon an der Nordspitze der Anlage befindet, bevor sie 1945 endgültig zerschossen werden sollte - wobei sie bereits in den 1930er Jahren aufgrund von Verwitterungsschäden unansehnlich geworden war. Der Dalberger Hof sollte erst in den 70er Jahren seine ursprüngliche Nachbarschaft an Torbogen und Gebäuden verlieren.

Die Damen sind Baujahr 1908, stammen aus Bensheim und hatten einen Fotografen, der bereits im Jahre 1935 an "Bensheim in alten Bildern" gedacht haben muss, denn die Kombination: Personen, Sehenswürdigkeiten und gute Darstellung ist in Familienalben eher selten. Wer auch immer dieses Foto geschossen hat: DANKE!!!

BIAB_NLEZ_001.jpg Dien Anlage, die Germania und der Dalberger Hof in Bensheim um 1935, Elisabeth Zehnbauer mit einer Freundin, Nachlass Elisabeth Zehnbauer, Stoll-Berberich 2016


Freitag, 22. Juli 2016

Trinkt Bergsträßer Wein - Kauft bei Müller ein - Gut und Billig - Gut zieht an

Wenn man heute Werbung schaut, dann stecken dahinter meist große Summen Geld, werden Kundenanalysen betrieben und Experten diskutieren über Farben, Symbole und Wirkung.
Gut, es gibt auch heute noch Firmen, die ihren eigenen Chef mit schwäbischen Akzent die Radiowerbung "schwätze lasset", um den Markennamen des Müslis der Kundschaft ins Gedächtnis zu rufen, oder Chefs, die im Anzug durch die Fabrikhalle laufen und eine Affe die Moderation übernimmt. 
Auch das Kaufhaus Müller scheint einfache Wege gegangen zu sein, denn der Werbespruch der zum Winzerfest 1932 am Balkon des Geschäftes in der Hauptstraße zu sehen ist, ist einprägsam und schlicht:

Trinkt Bergsträßer Wein - Kauft bei Müller ein

oder 

Gut zieht an

oder 

Gut und Billig

Nachlass Joseph Stoll - Album 3 Winzerfest Bild 129

Freitag, 13. Mai 2016

Schulabschluß der Englischen Fräulein 1930

Dieses schöne Gruppenbild lieferte am Aktionstag Herr Ferdinand Woißyk. Es zeigt den Schulabschluß der Englischen Fräulein 1930. Die Namen der Damen waren ursprünglich auf einem Stück Papier gemäß der Anordnung übertragen und wurden für die Präsentation auf dieser Seite im Bild mit Nummern versehen. Natürlich liegen von allen Bildern die unmarkierten Versionen vor. Jetzt aber erst einmal ein Dankeschön an Herrn Woißyk.

BIAB D_02_0008c.jpg Schulabschluß der englischen Fräulein 1930 Bensheim, Bild zur Verfügung gestellt von Ferdinand Woißyk, zusammengestellt von Stoll-Berberich 2016
Schulabschluß der englischen Fäulein 1930, Bild von Ferdinand Woißyk

Freitag, 8. April 2016

Hauptstraße 55 - 1930

Dieses wunderschöne Bild ist nur eines von vielen, die am 02.04.2016 von engagierten Bürgern dem Stadtarchiv zur Verfügung gestellt wurden. Es zeigt die Hauptstraße 55 in Bensheim, die Damen tragen die Kleidung, Frisuren und insbesondere die Schuhe der 20/30er Jahre. Herr Horst Kremsler hat uns dieses Bild zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

Sie können einmal versuchen, dieses wunderschöne Haus in Bensheim zu finden.... Once upon a time!

BIAB B_01_0001.jpg Bensheim, Hauptstraße 55 in den 20er/30er Jahren, Das Bild wurde von Herrn Horst Kremsler eingereicht.
BIAB B_01_0001.jpg Bensheim, Hauptstraße 55 in den 20er/30er Jahren, Das Bild wurde von Herrn Horst Kremsler eingereicht.

Mittwoch, 30. März 2016

Abiturjahrgang 1934 Hessisches Gymnasium Bensheim a.d.Bergstr.

Wieder einmal ein Gruppenbild, aber dieses Mal ist der Anlaß bekannt: Der Abiturjahrgang 1934 des Bensheimer Gymnasiums. Wie wurde früher - vor rund 80 Jahren - das Abitur gefeiert? Was geschah mit den Abiturienten?

Diese Fragen konnten nach Recherchen geklärt werden, denn dem Gruppenbild konnten
  • eine Liste der Abiturienten, 
  • eine Abschrift des Festprogramms,
  • ein Zeitungsartikel über die Feierlichkeiten und
  • ein mehrseitiger Brief, der aus dem Jahre 1949 stammt und über den Verbleib der Jahrgänge 1914 bis 1943 sowie über die Wiederaufnahme des Schulbetriebes des Gymnasiums nach dem Krieg informiert, 
  • das Logo des Abiturjahrgangs (s.o.)
zugeordnet werden.

Gruppenbild mit Liste der Abiturienten der Oberprima 2 (OI 2)

Das Bild wurde bereits mit den bekannten Namen versehen (Buchstaben A - E). 

 

Liste der Schüler OI 2

Armbruster, Anton (24.02.1914); Berberich, Egon (17.06.1913); Broßmann, Heinrich (12.03.1915); Brust, Karl (04.11.1914); Ell, Franz (09.02.1914); Fettel, Friedrich (07.08.1913); Finkenauer, Fritz (17.07.1914); Gebhardt, Werner (11.05.1914); Heimberger, Ludwig (11.02.1914); Hofmeister, Richard (25.10.1912); Kiefer, Georg (24.07.1914); Kölsch, Edmund (06.06.1888); Kübler, Valentin (25.08.1912); Kühn, Fritz (31.07.1909); Montag, Heinrich (24.08.1914); Nicolai, Max (25.01.1915); Reinhart van Gülpen, Fritz (28.10.1914); Ringelstein, Josef (18.04.1914); Sauer, Johann (26.02.1915); Schäfer, Theodor (16.08.1913); Staab, Valentin (05.01.1913); Terörde, Ferdinand (29.03.1913); Birkenbach, Josef (20.06.1913)

 

Festprogramm

Der Festakt, entnommen einer Abschrift des Festprogrammes, lief wie folgt ab (die musikalischen Beiträge sowie die Rezetierungen sind als Links eingefügt, um einen Eindruck des Festaktes zu vermitteln):

Entlassungsfeier der Abiturienten
Am Samstag, den 24. Februar 1934 nachm. 4 ¾ Uhr
1) Concerto aus der Kantate 142 von J.S.Bach Schülerorchester
2) „Ich will den Namen Gottes loben“ Chor und Orchester
3) „Für meine Söhne“ von Theodor Storm vorgetragen von Th. Schaefer Ia2
4) Abschiedsworte an die Abiturienten Studienrat Tritsch
5) Abschiedsrede Klopstocks von Schulpforta 1. Auszug vorgetragen von V.A. Meyer Ia1
6) Allegro aus dem Trio XX in Es-Dur von J. Haydn . . . für Klavier, Violine und Cello
7) Abschiedsworte eines Oberprimaners
8) Ansprache des Direktors und Austeilung der Zeugnisse.
9) Choral: Alleluja aus der Kantate 142 von J.S.Bach . . . Chor und Orchester.
10) Deutschland- und Horst-Wessel-Lied

Zeitungsartikel

Der Zeitungsartikel spiegelt, genauso wie der letzte Punkt des Festaktes, die politische Lage wieder. Er wurde aus einer Zeitung ausgeschnitten - vermutlich dem Bergsträßer Anzeigeblatt, vermutlich am Montag nach der Feierlichkeit, also dem 26.02.1934. Insbesondere durch die Liste, die den Tod von insgesamt 7 Schülern dieser Klasse dokumentiert, ist der Artikel lesenswert.

Abiturienten-Entlassung. Nachdem nunmehr am hiesigen Gymnasium die Abschlußüberprüfungen beendet waren, konnte am Samstag nachmittags 16.45 Uhr in der Turnhalle des Gymnasium die Entlassung der Abiturienten in einer besonderen Feier durchgeführt werden, zu der neben zahlreichen Freunden und Gästen, auch die Eltern der Abiturienten und das Lehrerkollegium eingeladen und erschienen waren. Zuerst trug das Schulorchester das Concerto aus der Kantate 142 von Johann Sebastian Bach vor. Es folgte darauf "Ich will den Namen Gottes loben", durch Chor und Orchester der Anstalt zu Gehör gebracht. Abiturient Th. Schäfer (Ia 2) sprach in gebundener Rede Th. Storms "Für meine Söhne". Darauf richtete Herr Studienrat Tritsch Worte an des Abschieds an die Abiturienten, wobei er sie an alles das erinnerte, was ihnen während des vergangenen und letzten Schuljahres unser schönes deutsches Vaterland geboten hat; als es galt, unseren deutschen Brüdern im Ausland zu zeigen, daß auch unsere Jugend in aller Verbundenheit mit jenen Deutschen fern der Heim[a]t jener gedenkt, die, losgelöst vom Mutterland, unter fremden Völkern leben müssen. Es waren die Tage von Passau, die anlässlich der Feier des V.D.A. [Anm.: Volksbund für das Deutschtum im Ausland] auch die Schüler der oberen und obersten Klasse unseres Gymnasiums dort in den großen Kreisen derer unserer heranwachsenden Jugend einführten, die als Deutsche gemeinsam mit jenen Auslandsdeutschen, das Treuegelöbnis zum angestammten Vaterland und seiner Söhne leisteten. Alles das, was früher Wunsch war, sei jetzt in Erfüllung gegangen. Ein Wille, ein Volk stehe heute in Deutschland da. Große Werktage habe das Jahr 1933 gehabt und dank unseres großen Führers Hitler und seiner Mitarbeiter stünden wir nunmehr mitten im Gesundungsprozeß nach langen schweren Jahren der Irre. Das heißt aber auch das Gelöbnis unerschütterlicher Treue und ein Festhalten am Führer. Mit einem allseitig brausend aufgenommen. "Heil Hitler" auf Deutschland und seinen Führer schloß die Ansprache. Nunmehr brachte Oberprimaner V.A.Meyer (Ia 1) die Abschiedsworte Klopstocks, die dieser bei seinem Verlassen von der Schulpforte hielt, im Auszug zum Vortrag. Das Allegro aus dem Trio 20 in Es-Dur von J. Haydn für Klavier, Violine und Cello, dann Abschiedsworte eines Oberprimaners leiteten zur Ansprache des Herrn Oberstudiendirektor Dr. Breidenbach, des Leiters des Gymnasiums über. Herr Dr. Breidenbach begrüßte die Anwesenden, beglückwünschte die Abiturienten und gedachte mit Genugtuung des guten Zusammenhalts von Schule und Elternhaus bei der Erziehung unserer Jugend. Nach sorglosem Knabenalter trete diese in die stürmischen Jünglingsjahre, später aber, wenn die Spanne zwischen Schulzeit und Beruf größer und größer werde, wachse auch die Erinnerung und die Erkenntnis einer Dankbarkeit für die in der Schulzeit empfangenen Lehren. Nicht zu jungen Griechen und Römern werde auf unseren Gymnasien die Jugend erzogen, sondern zu guten Deutschen, denen nichts höher stehen dürfe, als das Vaterland und seine glückliche Zukunft, die in der deutschen Volks- und Schicksalsgemeinschaft liege. Sodann streifte der Redner die jetzige Begrenzung des Hochschulstudiums und erläuterte die entsprechenden Verordnungen und ihren Zweck. Dann gab der Herr Ober-Studiendirektor den jungen nunmehr der Schulbank ledigen  Menschen noch den Wunsch mit auf den Lebensweg: Nicht dem Einzelnen möge es gut gehen, sondern im Gegenteil zuerst dem Staat. Wer so dem Volke seine Arbeit schenkt, der wird in ihr Genüge finden, zumal dann, wenn er auch  seinen Blick  nach oben wendet im starken Gottesglauben. Die zu Herzen gehenden Worte schlossen mit der Mahnung: "Seid deutsch in Wort und Wandel". Und dann empfingen die Abiturienten - 20 der Klasse OI. 1 und 22 der Parallelklasse  OI. 2  - aus der Hand  des Direktors ihre Abgangszeugnisse, wogegen durch die Schüler ein einem Dank an Gott, die Eltern und  Lehrer das Versprechen abgegeben wurde, in Pflichterfüllung gegen Gott und das Vaterland alles für Deutschland einzusetzen. Mit einem "Heil Hitler" schloß der eindrucksvolle Akt. Den beiden besten Schülern der OI 1 und OI 2 wurde je eine Erinnerungsmedaille ausgehändigt. Mit dem vom Chor und Orchester vorgetragenen Choral "Alleluja" aus der Kantate 142 von J.S. Bach und dem gemeinsamen Gesang je der ersten Strophe des Deutschland- und des Horst-Wessel-Liedes fand die Feier ihren Abschluß.

Bericht über Verbleib von Ehemaligen und Wiederaufnahme des Schulbetriebes (1949)

Verzeichnis der gefallenen, gestorbenen, vermißten oder sich noch in Kriegsgefangenschaft befindenden ehemaligen Bensheimer Gymnasiasten und Oberschüler von 1914 - 1943.
[...] Gefallen oder gestorben sind: [...] 1934: Brust, Karl; Gebhardt, Werner; Ringelstein, Josef; Lehn, Wilhelm; Maul, Christian; Radtke, Joachim; Schepperle, Richard
[...]Vermisst sind: [...] 1934: Knapp, Richard
[...] Wer kann Auskünfte geben über: [...] Kleinjung; Werner, geb. 28.01.1915 - Jahrg. 1934
[...] Von den früheren Lehrern sind gefallen: [...] St.R. Tritsch
[...] Im Ruhestand leben: [...] O.St.Dir.Dr. Breidenbach

Montag, 28. März 2016

Berufs- und Gewerbeschule - Hauswirtschaftsabteilung - Schuljahr 1939 / 1940

So soll es sein! Ein Foto und.... auf der Rückseite.... genau: Alle Angaben, die ein Foto braucht!
Alle Namen und das Jahr und die Gruppenbezeichnung und... Nein: die alte Schrift!
Gut, man soll ja nicht kleinlich sein, aber hätte es nicht leichter lesbar sein können, aber jetzt sind Sie gefragt. Seien Sie nun unser Fotodetektiv und entschlüsseln die Namen. Posten Sie die Namen unter den Artikel. Viel Spaß!


Samstag, 20. Februar 2016

Gruppenbilder Oald Bensem 30er und 70er Jahre


Diese beiden Bilder zeigen Oald Bensem einmal in den 30er Jahren auf einem Ausflug und einmal die Bürgerwehr samt Spielmannszug am Hospitalplatz.
Leider ist der genaue Ort und Zeit des alten Fotos nicht bekannt.

Die Bürgerwehr und Oald Bensem vor dem Hospitalbrunnen ca. 1978
Die Bürgerwehr und Oald Bensem vor dem Hospitalbrunnen ca. 1978

Oald Bensem in den 30er Jahren, leider ist Zeit und Ort nicht bekannt
Oald Bensem in den 30er Jahren, leider ist Zeit und Ort nicht bekannt

Sonntag, 14. Februar 2016

Altes Gymnasium - Luftaufnahme Darmstädter Straße

Woher dieses Bild stammt und von wann es ist, ist unklar. Es zeigt das Alte Gymnasium in der Darmstädter Straße noch vor dem Ausbau der B3. Zeitlich ließe es sich nur aufgrund der Bebauung - also fehlender Häuser klären. Vorne links - also im westlichen Bereich - fehlt die Bebauung, hier befanden sich die großen Gärten der Villa Irene und auch im östlichen Bereich - also hinter dem Gymnasium sind freie Bereiche. Zudem zeigt sich die Darmstädter Straße noch als "grüne Straße" mit altem Baumbestand.

Das Alte Gymnasium in der Darmstädter Straße - Nachlass Joseph Stoll lfd.No. 00052
Das Alte Gymnasium in der Darmstädter Straße; Quelle: Stadtarchiv Bensheim


Sonntag, 31. Januar 2016

Früher war alles besser! Fotoautomaten mit Waagen 1930

Früher war einfach alles besser. Da hatte man nicht einfach ein Passfoto, wenn man in einen Fotoautomaten stieg, da wurde auch knallhart das Gewicht gemessen und... FÜR DIE NACHWELT AUF PAPIER GEBANNT!!! Für immer. Diese Bensheimerin, deren Namen wir nicht verraten, wog am 15.07.1930 62,5 kg. Fehlt nur noch die Größe der Person.... wegen Wohlfühlgewicht...

Nachlass Joseph Stoll lfd.No.63 - Waage mit Foto / Foto mit Waage
Passfoto und Gewichtsangabe.... Klasse!

http://www.deutsches-automatenmuseum.de/Aufgrund der Besonderheit des Bildes und auch der technischen Funktionsweise erfolgte eine Anfrage beim Deutschen Automaten Museum, Sammlung Gauselmann in Espelkamp. Die Firma Deutsche Photo-Automaten G.m.b.H., Frankfurt a.M. war auf diesem Gebiet in Deutschland sehr führend. Folgenden Text einer Anzeige hat die Mitarbeiterin Frau Bohbrink in der Zeitschrift "Der Automat" August 1931, S. 199 gefunden:

"Die Photowaage liefert völlig automatisch in fünf Minuten ein Photo in Paßgröße mit Datums- und genauer Gewichtsangabe für 20 Pfennig einschl. Negativ. Außerdem ist noch Platz für einen Reklamehinweis vorhanden."
Zudem ist natürlich die Geschichte der Tietz-Kaufhäuser interessant. Aber dazu fehlt hier die Zeit.

Montag, 4. Januar 2016

Die Postkutsche in Bensheim 1937

Das erste Bild in diesem Jahr zeigt zwar keine Straßenzüge, auch keine Großereignisse oder Persönlichkeiten, dafür aber eine Besonderheit des Alltages. 
Was heute mit Fahrrad und vorallem mit Lieferwagen bewältigt wird, wurde früher mit Postkutschen erledigt. Das heutige Bild zeigt Johann Heinrich Zehnbauer mit seiner Postkutsche gezogen von Rosa im Jahre 1937.

Nachlass Joseph Stoll lfd.No. 95 - Bensheimer Postkutsche 1937
Johann Heinrich Zehnbauer mit der Bensheimer Postkutsche gezogen von Rosa im Jahre 1937

Freitag, 27. November 2015

Oald Bensem - die frühen Jahre der Biedermeiergruppe (1932)

Auch wenn die Bürgerwehr aufgrund der Uniformen, der historischen Gewehre und des beeindruckenden Krachens bei der Eröffnung des Winzerfestes, inklusive Schwarzpulverdampf und Geruch meist präsenter ist, so stellt doch gerade die Biedermeiergruppe das Leben im alten Bensheim vor über 150 Jahren dar. Die weiten Röcke, die Hauben, die Hüte der Herren... da gibt es viele Details zu entdecken. Die hier gezeigten Bilder stammen aus dem Nachlass Joseph Stolls und sind in einem Fotoalbum zu finden, welches sich auf rund 170 Bildern mit den ersten Jahren Oald Bensem beschäftigt.

Die Biedermeiergruppe 1932 - Nachlass Joseph Stoll, Album Oald Bensem, lfd.No. 0091, eingescannt 600 dpi, Stoll-Berberich 2015

Die Biedermeiergruppe 1932 - Nachlass Joseph Stoll, Album Oald Bensem, lfd.No. 0100, eingescannt 600 dpi, Stoll-Berberich 2015

Die Biedermeiergruppe 1932 - Nachlass Joseph Stoll, Album Oald Bensem, lfd.No. 0103, eingescannt 600 dpi, Stoll-Berberich 2015

Während des Winzerfestumzuges im Bereich der Rodensteinstraße, Blickrichtung Bahnhof. Die Häuser im Hintergrund wurden im Rahmen der Verbreiterung der B3 in den 70er Jahren abgerissen, darunter auch die in Bild lfd.No.0101. Die Mauer auf den anderen Bildern befand sich in der Biegung an der Rodensteinstraße kurz vor dem Bahnhof. Hier befindet sich heute das Hochhaus am Busbahnhof.
Das quadratische Schild (auf der Spitze stehend) gehörte zu einem Radio-Geschäft und lag gegenüber dem Deutschen Haus

Die Biedermeiergruppe 1932 - Nachlass Joseph Stoll, Album Oald Bensem, lfd.No. 0092, eingescannt 600 dpi, Stoll-Berberich 2015

Die Biedermeiergruppe 1932 - Nachlass Joseph Stoll, Album Oald Bensem, lfd.No. 0093, eingescannt 600 dpi, Stoll-Berberich 2015

Die Biedermeiergruppe 1932 - Nachlass Joseph Stoll, Album Oald Bensem, lfd.No. 0096, eingescannt 600 dpi, Stoll-Berberich 2015

Die Biedermeiergruppe 1932 - Nachlass Joseph Stoll, Album Oald Bensem, lfd.No. 0097, eingescannt 600 dpi, Stoll-Berberich 2015

Die Biedermeiergruppe 1932 - Nachlass Joseph Stoll, Album Oald Bensem, lfd.No. 0098, eingescannt 600 dpi, Stoll-Berberich 2015

Die Biedermeiergruppe 1932 - Nachlass Joseph Stoll, Album Oald Bensem, lfd.No. 0101, eingescannt 600 dpi, Stoll-Berberich 2015

Die Biedermeiergruppe 1932 - Nachlass Joseph Stoll, Album Oald Bensem, lfd.No. 0102, eingescannt 600 dpi, Stoll-Berberich 2015

Die Biedermeiergruppe 1932 - Nachlass Joseph Stoll, Album Oald Bensem, lfd.No. 0104, eingescannt 600 dpi, Stoll-Berberich 2015